Schwarze Kleidung?
Info Walter: Schwarze Kleidung?
Warum ist Motorradkleidung fast immer schwarz?
Eine Frage an die "Schwarzträger" hier
Meistens sind Motorradfahrer in schwarz und schnell unterwegs. Für Autofahrer oft ein Problem, da man sie einfach schlecht sehen kann.
Und gefährlich für beide. Mittlerweile gibt es Motorradfahrer, die bewusst "bunt" tragen. Aber - sie sind die Ausnahme.
90% der Motorradbekleidung ist noch immer schwarz.
Das ist eigentlich kein Beitrag zur passiver Sicherheit, damit wird man eher unsichtbar.
Warum wird das überhaupt so angeboten?
Hält schwarze Kleidung wärmer als helle/bunte?
Sieht man da den Dreck/die Mücken nicht so?
Oder sind wir selbst schuld, wollen wir das so? Sind wir Farbmuffel?
Wie seid ihr unterwegs, lieber in schwarz oder in bunt?
Ich fahre seit Jahren in farbigem Leder und ich weiß das von einigen hier auch, aber warum sind immer noch so viel in schwarz unterwegs?
Antwort Detlef
Warum in Schwarz?
Weil es immer noch die Erschwinglichste ist.
Eine Vanucci-Jacke in Weiß schlägt mit 400 Euro zu Buche. Eine Rukka gleich mit 600 €.
Wenn ich dieses Jahr noch ein bisschen Motorrad fahren möchte, ist bei einem Spritpreis von fast 1,70 €uro keine Luft mehr für neue Plünnen.
So einfach ist diese Rechnung !
Antwort Lappes
Bin bis vor einer Woche auch in Bunt gefahren ( Schwarz, Gelb, Rot ) und Grau/Silber/Schwarzen -Helm.
Sicherlich ist es richtig das man in hellen- bunten Farben besser gesehen.
Ich bin ja jetzt auf Schwarz um gestiegen, das hatte folgenden Grund:
Beim Helm war ich nicht gewillt bis zu 150,-€ für Dekor und Farbe zu investieren.
Beim Lederkombi war es nur der Optik wegen. Hatte einfach keine Lust mehr wie ein Papagei rum zufahren und der Kombi bei vernünftiger Pflege so lange hält wie ich Moped fahre.
Für mich passte es einfach nicht ein Schwarz/Silber/Blaues Moped mit einem Rot/Gelb/Schwarzen Kombi zu kombinieren.
Und sollte irgend wann ein neues Moped kommen passt es auch wieder.
Antwort Walter
Feste Stiefel machen zwar keinen schlanken Fuß, sorgen aber für heile Knochen. Denn: Brüche im Fußbereich verursacht in der Regel nicht die stumpfe Stoßenergie, sondern der auftretende Drehimpuls. Hochwertige Motorradstiefel sind daher an Kappe, Ferse, Knöchel und Schienbein durch Protektoren verstärkt. Wichtig bei Motorradstiefeln sind außerdem abreißfeste Sohlen und eine Schafthöhe von mindestens 26 Zentimetern. Auch hier gilt: Sie müssen passen, fest am Fuß anliegen.
Beim Kauf eines Sportstiefels gibt es mehrere Punkte zu beachten: Vor allem muss der Stiefel passen - logisch. Die Größen fallen bei den einzelnen Herstellern sehr unterschiedlich aus, deshalb unbedingt vor dem Kauf anprobieren! Der Stiefel sollte sauber am Fuß anliegen, beim Gehen und in Fahrhaltung aber weder schlappen noch drücken oder das Blut abschnüren. Erfahrungsgemäß sitzen Modelle mit Innenschuh immer besser als ohne.
Fersen, Knöchel, Zehenspitzen, Außen-Fuß und Schienbein müssen bei einem Sportstiefel verstärkt sein. Praktisch sind Schleifer im Fersenbereich, die sich nach einer Asphaltprobe austauschen lassen.
Außerdem wichtig: die Verarbeitung. Wenige, gut vernähte Einzelteile sind immer Modellen mit vielen Einzelflicken vorzuziehen. Je mehr Nähte ein Stiefel hat, desto größer die Gefahr, dass eine davon unter Belastung reißt. Diese Gefahr besteht auch beim Reißverschluss. Dieser ist oft das schwächste Glied eines Stiefels und sollte daher möglichst massiv sein.
Auch eine gute, massive Sohle ist wichtig. Billigsohlen reißen bei einem Sturz gern ab. Die Innensohle sollte sich entnehmen lassen, falls dies nicht möglich ist, macht aus hygienischer Sicht eine Einlegesohle Sinn. Schnelle Zeitgenossen sollten auch unbedingt darauf achten, dass die Schrauben der Zehenschleifer nicht im Schleifbereich liegen.
Stiefeletten und Schuhe in Turnschuhform reichen nicht weit genug hinauf und sind zu instabil, um richtigen Schutz zu bieten.
Lederarten
Überwiegend Rind (teilweise zugerichtetes Spaltleder)
Ziege (in Teilbereichen)
Känguru (für Sportstiefel
Stärken
1,5 bis 1,7 Millimeter (leichte Sportstiefel)
1,9 bis 2,5 Millimeter (Tourenstiefel)
2,5 bis 3,5 Millimeter (Offroadstiefel)