Kein Führerschein - trotz Drogentherapie
Kein Führerschein - trotz Drogentherapie
Der Konsum von Betäubungsmitteln in Deutschland nimmt zu und die Maßnahmen zur Bekämpfung werden härter. Um als ehemalig Abhängiger wieder ein Fahrzeug führen zu dürfen, reicht die nachweisliche Teilnahme einem Methadon-Programm alleine nicht aus.
In einem konkreten Fall nahm ein Drogenabhängiger sieben Jahre an einem Methadon-Programm teil. Er stand ständig unter Kontrolle.
Der überwachende Arzt konnte bescheinigen, dass der Mann in dieser Zeit nichts Illegales konsumiert hatte. Aber auch wenn die Methadonsubstitution Drogenabstinenz und damit eine Besserung des Gesundheitszustands bewirkt, ist auch Methadon im Grunde nur ein Betäubungsmittel. Nur ein MPU-Gutachten kann daher in solch einem Fall die Fahreignung vollständig belegen.